Warum überhaupt Parkour?

von Sascha Braun am 18.12.2013
 
 

Warum überhaupt Parkour?


Fragt man Leute, warum sie sich für Parkour interessieren oder damit beginnen wollen, dann wird man häufig zu hören bekommen, dass die Bewegung so spektakulär aussähen und das Ganze so cool sei. Auf den ersten Blick mag das auch stimmen. Gerade für einen Anfänger wirkt es sicherlich beeindruckend, wenn sich erfahrene Traceure minutenlang über die unterschiedlichsten Hindernisse bewegen und dabei scheinbar alle physikalischen Gesetzte außer Kraft setzen. Das mutet schon echt cool an, klar.


Doch Parkour ist so viel mehr als ein paar beeindruckender Moves. Die Gründe, warum jemand dauerhaft Parkour betreibt, sind so individuell wie die Menschen selbst, die diesen Sport betreiben. Und irgendwann entdeckt jeder seinen ganz eigenen, persönlichen Grund.


Einige motivieren die ungeahnten Möglichkeiten, die einem der eigene Körper bietet und das Erlernen bis dahin unbekannter Bewegungsformen. Andere sind angetan von der Idee, nicht in Konkurrenz mit anderen Traceuren zu stehen, sondern jedes Training, jede Übungseinheit, einzig nur für sich selbst zu absolvieren und nicht, um sich mit anderen zu vergleichen oder sogar besser sein zu wollen als andere.


Andere sehen in Parkour die perfekte Möglichkeit, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu trainieren. Dadurch, dass man immer wieder an seine Grenzen geht und diese überschreitet, dadurch, dass man immer wieder aufs Neue Hürden und Hindernisse überwindet, dadurch, dass Parkour auch Disziplin, Konzentration und Willensstärke fordert und fördert, ist dieser Sport eine perfekte Möglichkeit für das eigene mentale Training.


Wieder andere sind davon begeistert, ihre Umwelt und ihr Umfeld auf komplett neuen Pfaden zu erkunden, neue Perspektiven einzunehmen und ihren Blick auf die Dinge zu verändern. Eine Vielzahl an weiteren Gründen ließen sich aufzählen. Werden Traceure danach gefragt, was Parkour für sie bedeutet, fallen häufig Schlagworte wie Freiheit, Selbstverwirklichung, Meditation, Leidenschaft usw. Parkour ist also mehr als einfach nur ein paar cooler Moves.


Herausfinden, warum man selbst Parkour betreibt oder betreiben möchte, muss letztendlich jeder für sich selbst. Den einen wird es wie Schuppen von den Augen fallen, andere werden erst im Laufe der Zeit ihre Motivation entdecken. Doch wir alle haben ihn, unseren ganz eigenen, individuellen Grund, warum wir Parkour betreiben.


Und was ist deiner?

 


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